Dominique Périchon

Dominique Périchon

Autor

 

 

Dominique Périchon wurde in den 60er Jahren in der Region Limousin geboren. Er veröffentlichte 2004 und 2009 zwei Romane beim Verlag Le Dilettante, die von Kreuzfahrten und ländlichen Nachtclubs handeln. Derzeit lebt er in den Pyrenäen, wo er als Französischlehrer arbeitet.

 

 

Martine ne sait rien faire

 

Martine kann nichts. Absolut gar nichts. Alles, was sie unternimmt, endet ausnahmslos auf die gleiche Weise: in einer Katastrophe (oder als Kartoffel, wenn man sie bittet, etwas zu zeichnen). Alle sind so sehr davon überzeugt, dass Martine schließlich selbst daran glaubt. Bis zu dem Tag, an dem eine neue Schülerin in ihre Klasse kommt: Isidora Santos-Dupont. Mysteriös und verwirrend ist sie und spricht wie eine alte Gelehrte – Isidora ist ein Alien. Ein Alien mit einem Ziel: die erste Maschine zu erfinden, mit der Menschen fliegen können, und Martine soll ihr dabei helfen. Was Isidora jedoch nicht zu wissen scheint, ist, dass diese Maschine schon seit Ewigkeiten existiert und Flugzeug genannt wird. Anstatt ihr die Existenz von Flugzeugen zu verraten, stürzt sich Martine mit vollem Einsatz in die seltsame Suche ihrer ersten und einzigen Freundin.

 

Le Rouergue
160 Seiten
ISBN 978-2-8126-2272-4
Broschiert
11,80 €

ab 9 Jahre

 

Martine ne sait rien faire
Begründung der Jury

Die vergessliche und unbekümmerte Martine ist nur von einer Sache im Leben überzeugt: ihrer eigenen Mittelmäßigkeit. Das ändert sich schlagartig, als Isadora Santos-Dupont, eine junge Fremde von der anderen Seite des Atlantiks eines Morgens an ihrer Schule auftaucht. Die etwas spröde und herrlich altmodisch wirkende Isadora scheint aus der Belle Époque zu kommen. Wie der französische Flugpionier Louis Blériot – nur mit Kleid – hat sie einen verrückten Traum: wie die Vögel zu fliegen. Martine ne sait rien faireist eine Ode an die Kraft des Traums und der Fantasie. Der Roman beschwört mit Nostalgie die verrückte Queste zweier Heldinnen herauf, zwischen denen alles gegensätzlich zu sein scheint, die aber dennoch über ihre wunderliche Unbekümmertheit und ihren Glauben an die Freiheit miteinander verbunden sind. Der Autor nimmt uns mit auf ein außergewöhnliches Abenteuer in luftiger Höhe, voller Charme und Sanftheit und schenkt zugleich einer Ikone des französischen Bilderbuches ein schelmisches Augenzwinkern.

 


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