Tamara Bach

Tamara Bach

Autorin

 

Tamara Bach wurde 1976 geboren. Sie studierte in Berlin Englisch und Deutsch für das Lehramt. Neben ihrem Studium arbeitete sie für das Fernsehen und entwickelte Jugendtheaterstücke. Ihr erstes Buch, Marsmädchen, erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis. Weitere Bücher und Auszeichnungen folgten, u.a. der Deutsch-Französische Jugendliteraturpreis 2013. Für ihr „beeindruckendes literarisches Werk“ wurde sie 2021 mit dem James Krüss Preis ausgezeichnet.

 

 

Sankt Irgendwas

 

Irgendetwas ist schrecklich schiefgegangen auf der Klassenfahrt der 10b. Das sagen zumindest die anderen. Und dass es deshalb heute Abend eine Klassenkonferenz mit ALLEN Eltern gibt. Aber keiner weiß, was genau passiert ist. Eine Art Machtkampf zwischen Schülern und Lehrern. Ob in dem Protokoll mehr steht? Und ob wirklich eine ganze Klasse von der Schule geschmissen werden kann?

 

Carlsen
128 Seiten
ISBN 978-3-551-58430-4
Gebundene Ausgabe
13,00 €

ab 12 Jahre

Sankt Irgendwas
Begründung der Jury

Protokoll auf einer Klassenfahrt zu führen, ist ein undankbares Schüleramt. Tamara Bach gelingt dagegen ein lebendiges O-Ton-Format, das zum Dokument des Zusammenhalts einer Klasse wird, die den selbstherrlichen Machtanspruch eines Lehrers erdulden muss und ihm mit großem Schweigen, Ratlosigkeit und gelegentlichen Auflehnungen begegnet. Bach beobachtet akribisch die Regungen der Zehntklässler*innen, schafft mit den Textsorten Pausenhofdialog, Brief, E-Mail und Protokoll eine Dramaturgie. Geschickt hält sie den Spannungsbogen, bis auch der mürrische Busfahrer den Lehrer nicht mehr erträgt und ihn auf dem Parkplatz stehen lässt, um die Schüler*innen zum Sehnsuchtsort Meer zu fahren. Bach verdichtet das Atmosphärische: Ihr reichen 120 Seiten für die feinsinnige Revolte, auch das eine seltene Kunst.

 


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